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Der neue „Erzgebirgskrimi: Verhängnisvolle Recherche“

Der neue „Erzgebirgskrimi: Verhängnisvolle Recherche“

Die Leiche der verschwundenen Journalistin ist gefunden: Kriminaltechniker Maik (Adrian Topol, l.), Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve, M.) und Kommissarin Karina Szabo (Lara Mandoki, r.)., Harry Drechsel (Bernd Michael Lade, l.) kann Hauptkommissar Jens Müller (Fabian Busch, M.) und Kommissarin Karina Szabo (Lara Mandoki, r.) ein stichfestes Alibi geben., Prof. Zacher (Peter Rühring, r.) kann Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve, l.) keine Auskunft geben, warum Prof. Rothe zur Firma von Dr. Uhlig wechselte., Altförster Georg Bergelt (Andreas Schmidt-Schaller, l.) und Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach, r.) kommen zur Hilfe bei der Suche im Wald nach der verschwundenen Journalistin.,
Die Leiche der verschwundenen Journalistin ist gefunden: Kriminaltechniker Maik (Adrian Topol, l.), Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve, M.) und Kommissarin Karina Szabo (Lara Mandoki, r.)., Harry Drechsel (Bernd Michael Lade, l.) kann Hauptkommissar Jens Müller (Fabian Busch, M.) und Kommissarin Karina Szabo (Lara Mandoki, r.) ein stichfestes Alibi geben., Prof. Zacher (Peter Rühring, r.) kann Hauptkommissar Robert Winkler (Kai Scheve, l.) keine Auskunft geben, warum Prof. Rothe zur Firma von Dr. Uhlig wechselte., Altförster Georg Bergelt (Andreas Schmidt-Schaller, l.) und Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach, r.) kommen zur Hilfe bei der Suche im Wald nach der verschwundenen Journalistin., Credit: Foto: ©ZDF / Uwe Frauendorf
Joachim Król, Fabian Busch und Bernd Michael Lade sind nur drei der bekannten Episodendarsteller im neuen „Erzgebirgskrimi: Verhängnisvolle Recherche“.

Eine Journalistin ruft Hauptkommissar Winkler an. Sie habe brisante Informationen. Noch während sie sprechen, wird die Frau bedroht und ist plötzlich verschwunden. So beginnt der 5. Fall „Erzgebirgskrimi: Verhängnisvolle Recherche“ (Samstag, 19. Februar, 20.15 Uhr im ZDF), in dem der Kommissar am Ende selbst unter Mordverdacht steht.

Darum geht’s im „Erzgebirgskrimi – Verhängnisvolle Recherche“

Den 18. Mai 1994 wird Kommissar Robert Winkler (Kai Scheve) nie vergessen. Damals starb seine Freundin Sabrina bei einem Autounfall. Winkler saß am Steuer als ein Auto ihm die Vorfahrt nahm, verschwand und er gegen einen Baum krachte. Die Polizei verdächtigte Winkler, das andere Auto nur erfunden zu haben, um so von seiner eigenen Schuld abzulenken. Selbst heute kann Winkler nicht genau sagen, was damals geschehen ist.

Als die Journalistin Kirsten Reichenbach (Fine Belger) mit ihm Kontakt aufnimmt, wird dieser alte Fall plötzlich wieder brisant. Denn, nachdem Winkler am Telefon gehört hat, wie Reichenbach bedroht wurde, wird sie ermordet aufgefunden. Todesursache ist ein Schlag gegen den Kopf. Im Auto des Opfers finden die Ermittler ein Notizbuch mit dem Vermerk des Aktenzeichens des Autounfalls von 1994. Warum hatte die Journalistin sich dieses notiert? Sie war in einer Naturschutzorganisation aktiv, in der sie gemeinsam mit Landwirt Harry Drechsel (Bernd Michael Lade) und Förster Georg Bergelt (Andreas Schmidt-Schaller) für den Erhalt des Waldes kämpfte. Dr. Lothar Uhlig (Joachim Król) und sein Sohn Gregor (Jonas Laux) wollen das Gebiet roden, um so einen Forschungscampus zur automobilen Wasserstofftechnik aufzubauen.

Während sich Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach) in der Gegend umhört, schauen sich Winkler und Kommissarin Karina Szabo (Lara Mandoki) die Pläne von Uhlig genauer an. Die Hinweise verdichten sich, dass seine Entwicklungschefin Prof. Dr. Kathrin Rothe (Katja Weitzenböck) in den Unfall von 1994 verwickelt war. Als diese ebenfalls erschlagen aufgefunden wird, muss Winkler den Fall an Hauptkommissar Jens Müller (Fabian Busch) abgeben. Denn laut des Oberstaatsanwalts Osthof (Luc Feit) gehört Winkler nun selbst zu den Tatverdächtigen. Doch das Schlimmste ist: Winkler hat, da er betrunken war, an die Nacht der Ermordung keinerlei Erinnerung mehr. Nun fragt er sich zum zweiten Mal in seinem Leben: „Bin ich schuld an dem Tod eines Menschen?“

Hintergrund

„In drei Folgen der Reihe wurde bereits der Unfalltod von Winklers Freundin im Jahr 1994 thematisiert. Es wurde Zeit, diese Geschichte abzuschließen. Winkler einen Filmriss zu verpassen, war sehr mutig von den Autoren, der Regie und dem Redakteur. Die Umsetzung ist Teamarbeit und diese war sehr hingebungsvoll und fordernd, manchmal bis zur Schmerzgrenze“, so Schauspieler Kai Scheve.

Seine Kollegin Teresa Weißbach ergänzt, dass die Menschenkenntnis und weibliche Intuition ihrer Rolle dem Hauptkommissar helfe, das Geheimnis seiner Vergangenheit nach über zwanzig Jahren nun endlich zu lüften. „Außerdem bringt es die beiden noch ein Stück weiter zusammen. Und vielleicht ist ihre Motivation auch ein wenig von ihren Gefühlen zu dem Hauptkommissar beflügelt. Vielleicht ist da in ihrer Gefühlswelt doch ein wenig mehr Raum als bei den anderen Kollegen“, so Weißbach.

GOLDENE KAMERA TV-Tipp, weil…

Ein sichtlich betroffener und mitgenommener Kommissar, ein Familienunternehmer, hervorragend souverän und sachlich von Joachim Król dargestellt, der keine Miene verzieht und ein Team, das nicht weiß, ob es seinem Kollegen trauen kann. Dieser 5. Erzgebirgskrimi führt uns endlich dichter an die Figuren. Sie werden vielschichtiger.

Ganz nebenbei bekommt auch das Erzgebirge mehr Farbe. Wir sehen nicht nur die traumhafte Natur, sondern auch Chemnitz inklusive ihrer Sehenswürdigkeiten wie der Villa Esche (dem Zuhause der Familie Uhlig) und dem Rathaus. Die Geschichte beginnt brisant und schafft es auch nach langatmigen Passagen immer wieder neue Spannung aufzubauen. Insgesamt ein ernster Fall, für den ein gelungenes Episodencast zusammengestellt wurde.