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Alexander Herrmanns Oma wurde 104 – das war ihr Ernährungs-Geheimnis

Alexander Herrmanns Oma wurde 104 – das war ihr Ernährungs-Geheimnis

Alexander Herrmann verlor seine Eltern bei einem Autounfall als er ein Kind war. Seine Oma Herta zog ihn auf. Ein Grund mehr für sie, sich gesund zu ernähren, um lange für den Enkel da zu sein.

Alexander Herrmann (51) hatte 1997 im Alter von 28 Jahren seinen ersten TV-Auftritt in der VOX-Sendung „Kochduell“. Sieben Jahre lang gehörte er zu den Stammköchen der Erfolgssendung. Es folgten einige weitere TV-Shows wie „Kerners Köche“, „Die Küchenschlacht“, „Lanz kocht!“ und zuletzt die Sat.1-Sendung „Kühlschrank öffne dich“. Während er im TV eine steile Karriere hinlegte, stand er aber auch im heimischen Gasthaus weiterhin als Chef am Herd.

Alexander Herrmann: TV-Star & Küchenchef im eigenen Hotel

„Herrmanns Romantik Posthotel“ in Wirsberg ist seit über einem Jahrhundert in Familienbesitz. Kein Wunder, dass Alexander Herrmann der Heimat auch nicht den Rücken kehren kann. Er hat seiner Familie viel zu verdanken. Im Alter von neun Jahren verlor er seine Eltern bei einem Verkehrsunfall. Tante und Onkel übernahmen damals das familieneigene Hotel. Alexander Herrmann wuchs bei seiner Oma auf. Herta Herrmann war und ist das große Vorbild des Kochs. Auch wenn er sich auf ihre Trinkgewohnheiten nicht einlassen möchte.

Herta Herrmann starb mit 104 Jahren: ihr Altersgeheimnis

In der „NDR Talk Show“ plaudert Alexander Herrmann das Altersgeheimnis seiner Oma aus. „Meine Oma ist 104 geworden, ist bei uns im Haus 2019 friedlich eingeschlafen. Sie hat immer Rotwein getrunken, noch mit 85 Jahren einen Fallschirmtandemsprung gemacht. Mit neunzig Jahren fühlte sie sich zu alt und hat begonnen, den Rotwein halb mit Sekt aufzufüllen“, so der Koch mit einem Schmunzeln. Doch das war noch längst nicht alles. „Mit hundert Jahren hat sie gedacht, sie macht mal was für die Gesundheit und hat statt Rotwein lieber Rote-Bete-Saft mit Sekt gemischt.“

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Gesunde Ernährung und Bewegung war Herta Herrmann wichtig. In einem Interview mit „Bild“ sagte sie 2018: „Ich wurde auf Zimmer 108 unseres Posthotels geboren. Habe schon als halbes Kind gearbeitet. Ich bin froh, dass ich noch jeden Tag im Geschäft sein kann. Aber ich hab mir auch immer Pausen gegönnt und die Welt bereist. Wäre ich jeden Tag im Sessel gesessen, wäre ich nicht so alt geworden.“ Außerdem erzählte sie damals, dass sie nie mehr als fünf, sechs Stunden geschlafen hat, nie vor Mitternacht ins Bett ging. Das Frühstück fiel stets üppig aus, dann wurde es im Laufe des Tages weniger. Zum Frühstück gab es übrigens auch Sauerkrautsaft, wie der stolze Enkel im Fernsehen jetzt verriet.

Herta Herrmann starb am 25. November 2019

Herta Herrmann starb im Herbst 2019 kurz vor Pandemie-Beginn. Für Alexander Herrmann ein Segen, denn die Corona-Maßnahmen hätten seine Oma sicher unglücklich gemacht.