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Max Simonischek in „Trügerische Sicherheit“: Wie tickt der Schauspieler privat?

Max Simonischek in „Trügerische Sicherheit“: Wie tickt der Schauspieler privat?

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Max Simonischek spielt in "Trügerische Sicherheit" einen Personenschützer. Credit: IMAGO / VISTAPRESS
Max Simonischek gerät in „Trügerische Sicherheit“ in ein Dilemma. Doch wie tickt der Sohn von Peter Simonischek und Charlotte Schwab privat?

Max Simonischek (39), eigentlich heißt er Maximilian, wuchs in einer Patchworkfamilie umgeben von Schauspielern auf. Sein Vater, Peter Simonischek (75), ist seit den 1980er Jahren ein vielbeschäftigter Theater- und Filmschauspieler. Mit seiner Titelrolle in „Toni Erdmann“ 2016 erlangte er internationale Bekanntheit und wurde mit mehreren Filmpreisen ausgezeichnet. Seine Mutter, Charlotte Schwab (69), kann auf eine ebenso lange Karriere als Theater- und Filmschauspielerin zurückblicken. „Die Konkurrentin“, „Das Duo“ oder „Alarm für Cobra 11“ sind nur einige der Produktionen, durch die sie bekannt wurde. Seine Eltern ließen sich scheiden, als er zwei Jahre alt war und auch deren neue Partner waren jeweils Schauspieler. Schwab war in zweiter Ehe mit Sven-Eric Bechtolf (64) verheiratet, Peter Simonischek ist seit 1989 mit Brigitte Karner (64) verheiratet.

Max Simonischek: In „Trügerische Sicherheit“ muss er Christian Berkel beschützen

Max Simonischek entscheidet sich also, in die Fußstapfen seiner Eltern zu treten. Seine Schauspielausbildung absolviert er am Salzburger Mozarteum und steht zunächst auf verschiedenen Theaterbühnen – Wien, Berlin, München, Zürich. Mit der Zeit ist er auch immer häufiger im Kino und TV zu sehen. „Am Hang“, „Hindenburg“ und seit 2012 die Titelrolle in der Krimireihe „Laim“ – der 39-Jährige erlangt immer größere Bekanntheit. 2019 spielt er erstmals neben seiner Mutter in dem biografischen Film „Zwingli“, der in der Schweiz ein Publikumserfolg wird. In „Trügerische Sicherheit“ mimt er nun den Personenschützer des Lokalpolitikers Magnus Mittendorf (Christian Berkel, 64), der in ein persönliches Dilemma gerät.

Auf die Frage, ob es für ihn ein Problem war, als „Sohn von“ aufzuwachsen, sagt Max dem Magazin „Bunte“: „Für andere spielte das eine Rolle, für mich nicht. Ich bin meine eigene Marke, nicht ‚der Sohn von‘. Es gab eher Nachteile beim Versuch, unvoreingenommen angesehen zu werden.“ Die Scheidung der Eltern habe er gut verkraftet, vermisst habe er nichts: „Ich hatte also zwei Väter und zwei Mütter, alle Schauspieler, was für ein Luxus. Es gab doppelt so viel Weihnachtsgeschenke.“

Max Simonischek privat: glücklicher Familienvater

Der Schauspieler ist seit 2017 mit der Journalistin und Drehbuchautorin Catharina Steiner verheiratet und Vater von zwei Kindern. Über seine Frau verrät er dem Magazin: „Ich liebe meine Frau, weil sie die Fähigkeit hat, mich so zu akzeptieren, wie ich bin. Und ich bin sehr glücklich mit unserer kleinen Familie.“ Bei der Geburt des zweiten Kindes lief allerdings nicht alles so wie geplant, denn aufgrund der Corona-Pandemie konnte der Papa nicht dabei sein. „Ich durfte nicht in den Kreißsaal und meiner Frau die Hand halten, weil mein Corona-Testergebnis noch nicht da war. Das war Folter. Aber nachher hatte ich den Kleinen auf meiner Brust. Das beste Gefühl der Welt.“ Wie er „Bunte“ verrät, wolle er seinen Kindern folgendes mitgeben: „Fantasie. Die kommt der Wirklichkeit genau so nah wie die Vernunft. Humor. Und Weltoffenheit, jeder Mensch sollte zugänglich sein. Lust auf Abenteuer sowieso.“ Die Familie lebte ein Jahr lang in Tirol, „weil die Schwiegereltern da auch wohnen und uns halfen“, inzwischen ist Berlin wieder ihre Wahlheimat.

„Trügerische Sicherheit“ läuft am Montag, 4. April um 20.15 Uhr im ZDF.